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2007

Geschichte von: Andreas Ulrich

Von 0 auf…oder der etwas andere Marathon des Andreas Ulrich!

(Ein Interview in 42 Kilometern und etwas mehr)

Start:
Ein paar Kilo zuviel, abends mal das ein oder andere Bier und die Zigaretten drückten auch ganz schön auf die Kondition. So stand Andreas Ulrich vor 6 Jahren am Start hin zum Marathon, denn so lautete sein fernes Ziel als er 2001 mit dem Laufen begann. „Doch der Beginn ist das Schwerste und so half ein kleiner Stupser meiner Frau um einen gelungenen Start hinzulegen.“

Kilometer 1
„Man ist stolz sich zu bewegen! Einen Kilometer hat man schon! Und man hat Blut geleckt…so wollte ich nun weiter machen!“

Kilometer 3
„Das erste kleinere Ziel ist geschafft. Drei Kilometer am Stück! Wenn man die schafft dann sind es nur 2 bis zu 5!“

Kilometer 5
„5 Kilometer nun könnte man ja schon an den ersten Volksläufen teilnehmen auch wenn dort meist 10 Kilometer gelaufen werden!? Das Laufen beginnt so langsam zur Sucht zu werden. Und die 10 schaffen wir doch oder?!“

Kilometer 10
„Na klar! Geht doch, wenn andere das schaffen so ich doch auch! Was in Heilbronn gibt es einen Halbmarathon?! Da bin ich dabei!“

Kilometer 21
„1. Hauptziel, die Hälfte ist geschafft. Das kann nicht jeder und einigermaßen trainiert bin ich auch schon. Wer jetzt nicht weiter machen würde hätte verloren! Der Ehrgeiz ist da und das Training wird erhöht! Denn wer untrainiert läuft schadet nur sich selbst!“

Kilometer 30
„3 Stunden laufen und immer mehr Training. Pfunde, Bier und Zigaretten sind längst hinter mir und nur noch 12 Kilometer bis zum Marathon! Weiter laufen auch wenn mal der ein oder andere Muskel zwickt“

Kilometer 35
„Jetzt tut es weh, doch das Ziel ist nah! Gut ernährt und mit einer guten Psyche bleibt auch der Mann mit dem Hammer hinter mir!“

Kilometer 42 – Ziel

„GLÜCKLICH! - doch immer noch mit neuen Zielen“ Wer glaubt Andreas Ulrich gibt sich mit einem Marathon zufrieden, hat sich getäuscht. Mittlerweile schwimmt er 3,8 Kilometer und fährt 180 Kilometer mit dem Fahrrad bevor er den Marathon läuft. Und so hat er auch 2006 die Quelle Challenge in Roth, einen Triathlon über die Iron Man Distanz in 10 Stunden 43 Minuten bewältigt!

Auf die Frage ob das noch steigern kann antwortet er dann: “ Neue Ziele bleiben da immer noch: sei es eigene Zeiten zu verbessern, neue Landschaften bei verschiedenen Wettkämpfen kennen zu lernen oder wie zum Beispiel beim 100 Kilometer Lauf in Biel (Schweiz) doch noch die eigene Leistungsfähigkeit zu steigern.“

Wie hast du denn dies alles geschafft? Er grinst nun verschmitzt, deutet auf seine Frau und sagt: “ Da musst du meine Frau fragen, denn sie ist als Ernährungsberaterin und für mein natürliches Doping zuständig und das kann keiner besser als sie! Denn mit viel Training und einer guten Ernährung packt man auch die größten Herausforderungen!“

 

 

 

 

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